rukzuk – simply powerful web design

Was benötige ich, um rukzuk selbst zu betreiben?

Voraussetzungen

Damit ihr rukzuk selbst betreiben könnt, braucht ihr einen eigenen Server. Einen virtuellen Server (auch V- oder Cloud-Server genannt)  bekommt ihr für relativ wenig Geld bei nahezu jedem Webhosting-Anbieter.

Der Server sollte folgende Leistungsdaten erbringen:

  • Mindestens 4 GB RAM
  • Mindestens 2 CPU vCores
  • Mindestens 10 GB Speicherplatz, wenn möglich SSD
  • Betriebssystem Linux (zu empfehlen: Ubuntu 18.04)
  • tägliche Backups für mindestens die letzte Woche


Darüber hinaus empfehlen wir die die Software Plesk zur Verwaltung des Servers (die Version „Web Admin Edition“ reicht aus). Plesk ist eines der bekanntesten und umfangreichsten Konfigurationstools für Webserver, Domains, Webspace, Homepages und E-Mail-Accounts. Nähere Informationen zu Plesk findet ihr bei Hersteller unter https://www.plesk.com. Eine leicht verständliche Einführung gibt es unter https://sutersoftware.ch/plesk-einfach-und-verstandlich-erklart/.

Einen solchen Server gibt es z.B. bei Strato für 5,- EUR pro Monat (siehe https://www.strato.de/server/linux-vserver/). Die Leistungsdaten dieses Angebots sind für viele Fälle schon ausreichend. Andere Webhoster bieten ähnliche Pakete an.

Wie kommt rukzuk auf den Server?

Zur Installation von rukzuk auf einem eigenen V-Server stellen wir ein sog. „Docker-Image“ zur Verfügung (nähere Infos zu Docker findet ihr z.B. unter https://www.claranet.de/blog/2018-04-12-wie-funktionieren-docker-container).  

Aus diesem Docker-Image erzeugt ihr einen sog. „Docker-Container“. Dieser Container enthält die gesamte rukzuk-Software. Es gibt übrigens keine Einschränkungen mehr hinsichtlich der Anzahl der Projekte oder der Live-Websites. Ihr könnt so viele Websites betreiben wir ihr möchtet. Die Grenzen setzt nur die Leistungsfähigkeit des V-Servers. Auf einem V-Server können auch mehrere Docker-Container und damit rukzuk-Installationen betrieben werden!

Mit Plesk könnt ihr den Docker-Container über eine Weboberfläche installieren und verwalten. Wie das ganz genau geht, zeigt euch der Artikel "Wie richte ich rukzuk auf einem eigenen Server ein?".

Wo liegen die Live-Websites?

Obwohl man das Hosting der Live-Websites auf dem gleichen Server wie die rukzuk-Installation betreiben könnte, raten wir Anwendern ohne solide Kenntnisse im Betrieb von Hosting-Umgebungen davon ab. Zum Webhosting gehören meistens auch Mailaccounts und die Verwaltung der Domains. Wenn dort etwas schief läuft, habt ihr schnelle grössere Probleme am Hals.

Am Einfachsten ist es, die Websites via FTP/SFTP auf einen separaten (vom Kunden gemieteten) Webspace zu übertragen. rukzuk bietet dazu die Funktion "Externes Hosting". Ein solcher Webspace ist oft schon bei der Domain mit dabei. Wir sprechen hier von "Shared Hosting". Beispiele für solche Angebote findet ihr unter z.B. unter https://www.strato.de/hosting oder https://www.1blu.de/webhosting/homepagepakete. Wichtig ist nur, das PHP ab Version 5.6 vorhanden ist. Die Websites laufen auch unter PHP 7.x und 8.

Auf eurem Server läuft rukzuk dann nur zum Bearbeiten und Erstellen der Websites.

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